MioSize ist in Entwicklung – ein Blick in unsere Technologie
MESSQUALITÄT & VALIDIERUNG

Genauigkeit ist eine Frage der Beweise.

Wir veröffentlichen keine Millimeter-Garantie ohne belastbare Prüfserie. MioSize trennt technische Softwaretests von echten Messungen an Füßen – und arbeitet an einem Verfahren, das Unsicherheit erkennt, statt sie zu verstecken.

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Softwaretest ist nicht gleich Messgenauigkeit

Automatisierte Tests prüfen Rechenwege, ungültige A4-Ecken, widersprüchliche Marker und Fehlerabbruch. Sie beweisen jedoch nicht, dass ein Smartphone den längsten Zehenpunkt oder die Ferse in jeder realen Situation millimetergenau erkennt.

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Welche Fehler können entstehen?

Die Kamera erfasst eine perspektivische Szene. Der Fuß liegt räumlich über dem DIN-A4-Blatt; deshalb können selbst korrekt erkannte Papierecken den Zehen-Höhenfehler nicht vollständig beheben. Ungeeignete Beleuchtung, Socken, Schatten, abweichende Geräte und instabile Fußkonturen sind weitere Fehlerquellen.

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So soll die Validierung aussehen

Originalaufnahmen werden gegen unabhängig physisch gemessene Fußlängen und Vorfußbreiten geprüft. Wir betrachten Wiederholbarkeit je Fuß, Android- und iOS-Geräte, unterschiedliche Aufnahmebedingungen, Ablehnungsquote sowie Median und 90. Perzentil der Messabweichung. Qualitätsziele werden vor einer Freigabe festgelegt.

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Was ist bereits erprobt?

Die Browserkamera, A4-Geometrie und einzelne synthetische Kalibrierfälle werden automatisch getestet. Ein Marker-Präzisionslabor mit mehreren Referenzpunkten wurde implementiert und softwareseitig getestet. Eine ausreichend große, unabhängige physische Validierungsstudie steht noch aus.

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Warum wir Werte notfalls nicht anzeigen

Ein automatischer Größenberater muss mit fehlerhaften Bildern umgehen. Wenn die Voraussetzungen fehlen oder zwei Aufnahmen widersprüchlich sind, ist eine klare Fehlermeldung besser als eine souverän dargestellte, aber möglicherweise falsche Schuhgröße.

HÄUFIGE FRAGEN

Antworten ohne Marketingversprechen.

Wie genau misst MioSize aktuell?

Eine allgemeingültige Fehlergrenze lässt sich derzeit nicht seriös nennen. Die bisherige Referenzmessung war nicht ausreichend reproduzierbar.

Warum genügt DIN A4 nicht?

Die Blattmaße sind als Referenz bekannt, aber Zehenhöhe, Kameraposition und anatomische Landmarken bleiben zusätzliche Fehlerquellen.

Wird jeder Scan akzeptiert?

Nein. Technische Prüfregeln können ungeeignete Bilder und unplausible Ergebnisse ablehnen. Diese Regeln werden weiterentwickelt.

Ab wann gibt es verlässliche Schuhgrößen?

Erst nach ausreichender unabhängiger Messvalidierung und einem geprüften, produktbezogenen Größenmatching.